Das Tal der Tränen ist durchquert. Der erste Akt steht komplett, die zweite Hälfte von Akt 2 ist so gut wie fertig, das Finale (zum 4. Mal um-)geplant. 15K sind im Sack. Warum zum Teufel hat das so lange gedauert?
Am ersten Tag habe ich mit meinem 10K-Marathon das emotionsgeladene Stück von Midpoint (Mitte Akt 2: Heldin wähnt sich am Ziel ihrer Träume, doch alles bricht zusammen) zum Ende von Akt 2 (sie zieht sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf) geschrieben. Im Klartext: Du haust solange auf die Heldin ein, bis sie am Boden liegt. Du haust drauf. Sie hebt den Kopf, du haust nochmal drauf. Sie öffnet die Augen, du haust nochmal drauf. Sie zuckt noch (stirb endlich!!!), du haust nochmal drauf. Das tut ganz schön weh, sein Baby so leiden zu lassen. Deswegen hab ich mich auch so schwer getan mit dem Schreiben. Ich brauchte Atempausen. Auch hinterher, um das ganze Elend weiterzuführen.
ABER! Es ist vorbei! Sie hat den Akt 2 überlebt und endlich darf sie wieder durchatmen. Noch nicht lachen, so weit sind wir noch lange nicht.
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